Auf zwei Rädern

25.08.11

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        Mit der ging es los,ich war 16 Jahre und machte den Mopedführerschein.Von meinem                       Konfirmationsgeld kaufte ich mir die Victoria.Als Jüngling habe ich damals mit meinen Freunden,die natürlich auch ein Moped hatten,viele Touren gemacht.Oft standen wir mit einer ganzen Gruppen und jagten mit den Dingern um die Häuserblocks . 

 

Dann wurde mit 18 Jahren der Autoführerschein gemacht und das Zweiradfahren schlief ein.Irgendwann mit 30 Jahre,brauchte meine Frau das Auto beruflich,für ein 2 Autos war kein Geld da.Da hatte ich die Idee ein  Mofa zu kaufen,ich war wieder unabhänging vom Bus und ich schnupperte wieder Zweitaktduft.Leider war die Mofa sehr störanfällig (dauernd lief die Kette ab). Ich war nur am schrauben.Es war eine Zündapp 442,Automatik mit 1,5PS

                                                      Etwas stabileres musste her

                      

Es folgte eine 50er Zündapp die GTS 50,sie hatte eine doppelte Sitzbank,viel Chrom und lief fast 60 Km/h.

          

Irgendwann war die Zündapp verbastelt und nichts ging mehr.Ich beschloss unter die "Rollerfahrer"zu gehen.Über die Zeitung fand ich eine Vespa PK50.Die sah sehr gut aus,hatte sogar einen Fuchsschwanz.Nur hatte ich keine gründliche Probefahrt mit ihr gemacht.Es stellte sich heraus das sie lahm war wie eine Ente.Mit 2 Personen kam ich nicht die Berge rauf ohne mit den Füssen nachzuhelfen.Nach einer Zeit fing sie an aus dem Schaltkreuz unter dem Getriebe,Öl zu verlieren.

 

 

 Die "Finanzministerin" sah mein Unglück und meinte ich solle mir doch einen neuen Roller kaufen,dann hört das fluchen wenigstens auf.Es wurde eine Sfera die mir 5 Jahre treue Dienste geleistet hat. Ich gab sie ungern weg. Sie lief immer. Leider ist das Fahren mit Sozia recht beschwerlich, der Platz war knapp und der Motor quälte sich doch ganz schön. Am Schluss nervte er ich fuhr morgens zur Arbeit, wollte ich heimfahren sprang er nicht an.

Ich habe sie so manches mal geschoben. Einmal 10Km, von der Firma ,nach Hause,ich war über meine Kondition selbst erstaunt. Mitten im Sommer, mit Rollerklamotten an. Es stand eine Reparatur an der Lichtmaschine an. Nun musste er weg.

 

 

Nachdem es möglich wurde für Führerscheine vor 1980 auch 125.er zu fahren stand mein Entschluss fest.
Im August 2001 habe ich mir die X9 von Piaggio gegönnt. Ich sah sie beim Händler, die sollte es sein
Billig war sie nicht gerade, aber als älterer Herr dachte ich , gönne sie dir und ich hatte es nicht bereut. Es war ein schmucker Roller

Meine Frau war vom sitzen auf der X9 begeistert und Technik hatte sie mehr als genug Drehzalmesser,Aussentemperaturanzeige,Bordcomputer.Ja die Italiener können Roller bauen.Stauraum ohne Ende.

      Die X9 sah wohl von vorn einem Motorrad ähnlich,jeder zweite Motorradfahrer hob die Hand zum Gruß,kam  er näher,ging die Hand schnell runter,peinlich,vergrüßt.Das tat mir weh  :-(

 Mit dem 125er X9 von Piaggio machte es unheimlich Spaß zu fahren, Sie  zog sogar mit Sozia prima ab.Im Jahr 2003 sind wir mit dem Autozug bis Lörrach gefahren, von dort zum Bodensee. Dann mit  dem Roller rund  herum den Bodensee erkundet.

 Als es dann aber in die Berge ging hatte ich mit der Sozia hinten drauf so meine Probleme, kam eineSpitzkehre kam ich mit der Drehzahl nicht hoch und wir krochen den Berg hinauf. Hinter uns viele Autos ,meiner Sozia gefiel das,"So sieht man doch was von der Gegend"sagte sie.    Ich hatte den "Wickel"bis zum Anschlag aufgerissen.

  

                                                Mit der X9 ging dann die Rollerzeit zu Ende.

   Leider gab ich sie beim Motorradkauf lieblos in Zahlung,das ärgert  mich heute noch.

 

 

 

 

 

                                                          

 

 

 
 
 

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Stand: 25.08.11