Tip´s und Trick´s

Die Maschine hatte bisher fast keine Mängel, was ich jedoch erlebt habe mit der Deauville, will ich weitergeben.........

Die Benzinpumpe

Die Deauville besitzt eine elektrische Benzinpumpe.Bei vielen Maschinen ist sie schon ausgefallen.Es ist wohl ihr einziger Schwachpunkt.

Man kann sich in so einem Fall selber helfen,in dem man die Seitenverkleidung links abschraubt und die Benzinschläuche so umsteckt,daß die Pumpe aus dem Kreislauf raus ist.

Bedingung ist aber das sich im Tank noch mindestens 3 ltr. Kraftstoff befinden.So läuft der Sprit dann direkt vom Tank in den Vergaser und man kann sich den Abschleppwagen ersparen.Den ich leider bestellt hatte,weil ich es nicht wusste.

Meist ist der Kontakt ,der sich unter der Plastikkappe an der Pumpe befindet,festgebrannt oder der Kontakt ist hoffnungslos verschmort,so das kein Strom fließen kann.

Nun könnte man sagen,was soll die Pumpe überhaupt?Man hat sich wohl schon was dabei gedacht,ich denke es ist mit ein Sicherheitsaspekt,sicherlich wird beim betätigen ,bei einem umfallen der Maschine,des" Not-Ausschschalters" ,die Spannung für die Benzinpumpe unterbrochen.So kann nach der Benzinpumpe kein Kraftstoff austreten.

Nun zu meiner Reparatur.

Ich habe an der Pumpe die Kreuz-Schrauben der Kappe entfernt.Der Kontakt war eine "Kraterlandschaft".Mit einer Kontaktfeile habe ich beide Kontaktseiten glatt gefeilt.Die ausgebaute Pumpe habe ich,richtig gepolt,an 12V Gleichspannung gelegt.Die Pumpe lief wieder,aber mit einem "Feuerwerk".Ich habe eine 1A Universaldiode wie auf dem Bild zu sehen,parallel zur Spule geschaltet und das "Feuerwerk"war weg.

(Zeichnung von Frank_F)

Wichtig ist nur die Polarität,bzw. wir rum ich die Diode anlöte,lötet man sie falsch rum ein ,ist dies ein Kurzschluß für die Diode und sie ist hin.So wie auf dem Bild habe ich sie eingelötet,unten kommt sie aufs Kabel,ich habe die Isolierung mit dem Lötkolben geschmolzen und vorm anlöten schön verzinnt.Oben ist schon ein Lötpunkt.

Die "Sperre"(Strich) der Diode ist unten zu sehen.

Beim Probelauf mit der Diode ,ohne Kraftstoff, hat sie einen unregelmäßigen Rhythmus,das ist aber ohne Bedeutung,denn bedenkt,wenn sie den Vergaser gefüllt hat ist ihre Frequenz ca. alle 1 Sek. einen Hub,da der Vergaser zu macht.

Der Ausfall meiner Pumpe war bei 8000 Km.Die gleiche Pumpe läuft heute noch mit 100 000 Km.

Ich frage mich warum der Pumpenhersteller nicht gleich so eine "Löschdiode" einbaut,die Kosten sind nicht mal 0,50 €

Überall in der Elektrotechnik wo Induktion Bauteile schädigen könnte,wird mit Löschdioden gearbeitet.Oder soll so eine Pumpe nur eine begrenzte Zeit halten?An Honda habe ich geschrieben und nicht mal eine Antwort erhalten.

 

Den Scheinwerfer einstellen

Das Motorrad hat vorne,vor der Gabel,ein Kunststoffrad zum einstellen der Scheinwerferhöhe.Eigentlich kommt man dort schlecht ran.Es geht ganz einfach,wenn man von vorn unter die Lüftungsöffung greift.

Der Lüfter

Bei einer Durchsicht wollte ich testen ob das Lüfterrad frei dreht,das tat es nicht,der Flügel machte schabende Geräusche als er über den tiefsten Punkt drehte.Das Lüfterrad ist von einer Hutze umgeben,dort waren kleine Steinchen reingeraten.Da der Lüfter der Deauville kaum läuft können Steinchen oder Sand in die Hutze geraten was den Flügel behindert.Sollte es doch mal sein das der Lüfter einschaltet,kann es sicher zu Beschädigung des Kühlers kommen.Also,ab und zu mal nachschauen,ich habe mit einem Staubsauger die Teile abgesaugt.

Ich nahm einen normalen Staubsauger montierte die "Fugendüse" an,dort steckte ich einen Siliconschlauch rein und umwickelte den Schlauch mit Isolierband das keine Nebenluft durch die Fugendüse kommen konnte.Jetzt hatte ich am Siliconschlauch volle Saugwirkung und der bewegliche Schlauch ließ sich ohne Probleme in die Hutze zum absaugen halten.Den Staubsauger aber nur kurz einschalten und schnell absaugen.Ich hatte mir Zeit gelassen,was ich nicht bedacht hatte,dem Motor vom Staubsauger fehlt natürlich die Luft zum Kühlen und nach einiger Zeit schaltete der Thermoschalter den Staubsauger ab.  Also schnell absaugen!!

Beim MOGO-Hamburg im Jahr 2010 kam beim "Stop and Go" vor Kaltenkirchen meine rote Kontrollleuchte,kurz darauf sprudelte das Kühlwasser heraus.Ich ließ sie abkühlen und begab mich auf die Heimfahrt,die Leuchte blieb auch aus.Das Kühlwasser hatte gekocht und war über den Überlauf rausgelaufen,sah natürlich gefährlich aus.

Ein großer Stein lag wieder vor dem Propeller des Lüfters und blockierte diesen.Nun hatte ich genug und arbeitete mit der Flex einen Öffnung unten in die Hutze des Lüfters.Seit dem ist das Problem beseitigt.

Lenkkopflager

Mit 38000 Km merkte ich eine feine Rastung des LKL.Ich habe es  wechseln lassen.Da mir das nötige Werkzeug und die Erfahrung fehlen.

Kupplungszug

Bei einer Kontrolle des Kupplungszuges merkte ich bei 69000 Km das eine Kardele des Stahlseiles gerissen war.Bevor ich hängen bleibe werde ich den Kupplungszug wechseln,gerissen ist er unten

Scheinwerferbirne

Bei 96300Km brannte zum erstenmal die Scheinwerferbirne durch.Mit viel Mühe habe ich sie gewechselt ohne etwas abzubauen.Ich habe es von oben gemacht.

 

 

 

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